DobiSplit
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15. Januar 2026

Was ist Dobi Split?

Warum wir noch eine App für geteilte Ausgaben gebaut haben und was diese hier eigentlich anders macht.

Jetzt, wo der Blog endlich steht, nutzen wir den ersten Eintrag direkt für eine ordentliche Vorstellung.

Noch so eine App für Gruppenausgaben?

Dobi Split ist aus Frustration entstanden. Mit den bestehenden Lösungen waren wir schlicht nicht zufrieden. Die meisten dieser Apps zwingen einen dazu, ein Konto einzurichten und etwas zu installieren, das dann eine lange Liste an Zugriffsberechtigungen einfordert. Das führt zu zwei Problemen, die uns wirklich gestört haben.

Das erste ist Datenschutz. Sobald deine Ausgaben auf fremden Servern liegen, vertraust du darauf, dass dort verantwortungsvoll damit umgegangen wird, heute wie auch bei zukünftigen Änderungen der Nutzungsbedingungen, Eigentümerwechseln oder Sicherheitsvorfällen, von denen du vielleicht nie erfährst. Die meisten akzeptieren das mangels Alternative. Wir wollten eine schaffen.

Das zweite Problem ist diese eine Person in der Gruppe. Die, die sich kategorisch weigert, noch eine App zu installieren oder noch ein Konto anzulegen. Das ist keine Sturheit, sondern eine nachvollziehbare Reaktion auf Jahre Software, deren Geschäftsmodell auf Nutzerdaten basiert. Das Ergebnis ist meistens, dass die Gruppe das Tool gar nicht wechselt, oder die Person einfach außen vor bleibt. Beides unbefriedigend.

Beide Probleme wollten wir auf einmal lösen: eine Web-App, die ohne Registrierung funktioniert und bei der wir selbst keinen Zugriff auf eure Daten haben, selbst wenn wir es wollten.

Konkret funktioniert das so: Wenn du eine neue Gruppe erstellst, generiert dein Browser lokal einen Verschlüsselungsschlüssel und bettet ihn in den Einladungslink ein. Dieser Schlüssel wird nie an unsere Server übertragen. Er steckt im sogenannten URL-Fragment, dem Teil nach dem #, den Browser standardmäßig nicht mit der Serveranfrage mitschicken. Wenn jemand den Link öffnet, liest sein Browser den Schlüssel aus der URL aus und entschlüsselt damit die Gruppendaten. Was bei uns ankommt, ist verschlüsselter Text, den wir nicht lesen können.

Was das in der Praxis bedeutet: Einer Gruppe beizutreten ist ein Klick auf einen Link. Kein Konto, keine Installation, keine Berechtigungsabfragen. Selbst diese eine Person kommt damit klar.

Vollständig europäisch

Das war uns von Anfang an wichtig. Dobi Split läuft vollständig auf europäischen Servern, betrieben von europäischen Anbietern. Datenschutz nach DSGVO ist kein Nachgedanke, sondern Ausgangspunkt.

Das bedeutet konkret: Eure Daten verlassen die EU nicht, und die gesetzlichen Schutzrechte der DSGVO greifen von Haus aus und nicht als freiwillige Zusicherung. Dass eine europäische App auch auf europäischer Infrastruktur läuft, sollte eigentlich selbstverständlich sein. Ist es leider nicht immer.

Und woher kommt eigentlich Dobi?

Jede Gründungsgeschichte hat irgendwo eine persönliche Note, und unsere ist eher pragmatisch als romantisch.

Ich (Dominik) habe die Seite ursprünglich entwickelt, damit meine Partnerin und ich unsere gemeinsamen Ausgaben verwalten können. DoBi ist der Spitzname, den ihre Tante uns als Paar gegeben hat, eine Kombination unserer Namen. Die Domain war noch frei. Der Name ist geblieben. Jetzt ist es eine App.

Nicht die dramatischste Entstehungsgeschichte, aber eine ehrliche. Zugegeben, für das gemeinsame Haushaltsbuch gleich eine eigene App zu entwickeln ist vielleicht ein bisschen pedantisch. Aber es ist eine gute App geworden.